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Rolfing® - feel the difference!

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Faszien, Schwerkraft, Körperstatik, Balance und Bewegung - das sind die wesentlichen Aspekte, um die es beim Rolfing geht.

Rolfing ist keine Heilmethode, Rolfing ist eine Möglichkeit, neue Beweglichkeit zu erlernen und veränderte Haltungen einzunehmen. Eine Entdeckungsreise und eine Entwicklungschance zu mehr Aufrichtung, Resilienz und Authentizität.

Probieren Sie's aus!

 

Die Methode

Rolfing® - Strukturelle Integration ist eine Form der tiefgehenden Körperarbeit, die ihren Klienten eine freiere, differenziertere und ökonomischere Art der Bewegung vermitteln möchte. Bewegung bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur sichtbare, äußere Bewegung, sondern z.B. auch feinere, innere Atem- und Balancebewegung. Dabei wird in erster Linie durch tiefe taktile Berührung neuer Bewegungsspielraum erfahren. Unökonomische Haltungs-, Bewegungs- und Kommunikationsmuster können auf diese Weise beeinflusst und verändert werden. Äußerlich ist dies an einer stärker mit der Schwerkraft im Einklang stehenden Anordnung der einzelnen Körpersegmente zueinander erkennbar. Ein besonderes Augenmerk des Rolfers™ liegt auf dem Bindegewebe-Netz des Körpers. Die sogenannten Faszien umhüllen nämlich jede einzelne Muskelfaser, jeden Knochen, jede Nervenzelle und jedes Organ und verbinden damit nicht nur alle Körperbestandteile mechanisch miteinander, sondern haben auch entscheidenden Einfluss auf den Bewegungsspielraum jedes einzelnen Elementes. Der Rolfer regt mit seinen Techniken und Berührungen eine stärker differenzierte Beweglichkeit zwischen diesen Strukturen an. Neben einem ästhetischeren äußeren Erscheinungsbild berichten viele Klienten von grundlegenden Veränderungen in ihrer Körperwahrnehmung, ihrem Wohlbefinden, ihrer Vitalität und auch in ihrem Umgang mit krankmachenden Einflüssen. Auswirkungen auf die ganze Persönlichkeitsstruktur des Klienten, auf kommunikative Fähigkeiten und damit auf eine positivere Lebensgestaltung können oftmals schon im Verlauf der auf zehn Sitzungen angelegten Behandlungsserie von Außenstehenden und den Klienten selbst deutlich wahrgenommen werden.

Aufgrund der ökonomisch und auch ökologisch sinnvollen menschlichen Entwicklung erweisen sich die beim Rolfing erlernten Veränderungen auch langfristig als haltbar. Angesichts solch grundlegender Auswirkungen kann fast jeder von den etwa 45- bis 90-minütigen, aufeinander aufbauenden Sitzungen profitieren. Vom Tänzer, Musiker, Schauspieler über Sporttreibende und Menschen, die in ihrem Berufs- oder Alltagsleben besondere Anforderungen an Haltung und Bewegung haben, bis hin zum Durchschnittsmenschen, der weiter reifen und neue Potentiale in sich entdecken möchte. Die tiefe, grundlegende Veränderung beim Rolfing kann schließlich auch entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit des Klienten haben. Lange bestehende Symptome können sich z.B. auf der Basis verbesserter Flüssigkeitszirkulation und angeregter Organtätigkeit positiv verändern. Traumatisch bedingte Entwicklungen können sich ins Positive kehren und chronische Beeinträchtigungen können verschwinden. Dies ist jedoch nicht der eigentliche Zweck des Rolfings, sondern lediglich angenehmer Nebeneffekt einer besseren Balance, Flexibilität und Aufrichtigkeit. Rolfing wurde gegen Ende der Sechzigerjahre von der amerikanischen Biochemikerin und Yoga-Lehrerin Ida P. Rolf entwickelt und im Laufe der Jahre durch die Forschungsarbeit des Dr. Ida Rolf Institute™ (Boulder/Colorado, USA) immer weiter entwickelt. Heute gibt es weltweit mehr als 1000 Rolfer, davon arbeiten allein in Deutschland etwa 150. Eine fundierte, professionelle Berufsausbildung mit hohen Anforderungen, sowie die ständige Supervision und Weiterbildung der Rolfer gewährleisten ein hohes ethisches und fachliches Niveau dieser Arbeit.

© 2002, Sönke Preck



Block-Modell
Beim Rolfing® geht es darum, die Schwerpunkte der Körpersegmente im Laufe des Entwicklungsprozesses immer mehr übereinander zu bringen und Haltespannungen in Bewegungsfreiheit zu transformieren.

Vier verschiedene Facetten

Strukturelle Integration

Im prozessorientierten Rolfing steht neben manipulativen Veränderungen im Fasziennetz der pädagogische Aspekt bei der Einleitung eines tiefgreifenden Veränderungsprozesses für die individuelle Persönlichkeitsstruktur im Vordergrund. Die Anordnung der Körpersegmente im Schwerkraftfeld der Erde, dient dabei als diagnostisches Hilfsmittel, aber auch als therapeutisches Korrektiv.

Rolfing-Movement

Die Körperstatik zu verändern, bedeutet auch, seine Bewegungsmuster zu hinterfragen und evtl. zu verändern. Beim Rolfing-Movement geht es nicht nur darum, anders zu gehen, zu heben oder aufzustehen. Veränderungen in der Atmung, Gestik oder Mimik haben sogar Einfluss auf unsere kommunikativen Fähigkeiten und unsere soziale Interaktion.

Viszerale Manipulation

Organe erfüllen nicht nur bestimmte Funktionen des Stoffwechsels oder des Immunsystems, sondern sie sind, wie die Knöchelchen innerhalb eines Handgelenks auch Bestandteile eines komplexen mechanischen Bewegungsapparates. So kann es für die täglich 20.000 Mal stattfindende Bewegung des Zwerchfells z.B. von entscheidender Bedeutung sein, wie gut Leber oder Milz den Platz darunter frei geben und der Bewegung folgen können. Die Arbeit an allen Organen gehört deshalb auch mit zum Rolfing dazu.

Craniosacrale Integration

Nicht nur die Arbeit mit dem zentralen Nervensystem steht bei der Craniosacralen Integration im Vordergrund. Vielmehr ist es die extrem feinfühlige Wahrnehmung, der intrinsischen Beweglichkeit des gesamten Fasziennetzes und Zellverbands und deren sanfte Beeinflussung, die dem Rolfing eine weitere Dimension hinzufügen kann.

Ida P. Rolf

Auch wenn sie mir nicht mehr persönlich begegnen konnte, so zeichnen doch die vielen Anekdoten, Erfahrungen und Aussprüche, die ich im Laufe meiner Ausbildung von ihren Schülern zu hören bekommen habe, ein sehr lebendiges und unglaublich facettenreiches Bild von der Begründerin des Rolfings. Im New York der Zwanzigerjahre hatte sie sich bereits einen Namen mit ihrer Forschungstätigkeit als Biochemikerin am Rockefeller Institute gemacht. Sie schaffte es, damit in einer traditionell männerbesetzten Domäne Fuß zu fassen. Unter anderem beschäftigte sie sich dort schon mit dem menschlichen Bindegewebe, was später einmal entscheidend für die Entstehung des Rolfings werden sollte. 1927 ließ sie ihre dortige Arbeit ruhen und ging nach Europa, um in Zürich Mathematik und Atomphysik zu studieren und gleichzeitig in Genf mit einer homöopathischen Ausbildung zu beginnen. Als sie nach New York zurückkehrte, nahm sie neben ihrer alten Tätigkeit am Rockefeller Institute ihre Yoga-Studien bei Pierre Arnold Bernard auf. Bernard hatte einen der ersten Hindu-Orden in Amerika gegründet und lehrte dort eine Mischung aus tantrischem und Hatha-Yoga.

Die Folgen eines Pferdetrittes und gesundheitliche Probleme innerhalb ihrer Familie führten sie dann zur Auseinandersetzung mit der Chiropraktik, der Alexander-Technik und vor allem der Osteopathie. Daneben entwickelte sie großes Interesse für das Gedankengut von G. I. Gurdjieff (Gurdjieff-Movements) und P. D. Ouspensky (Der vierte Weg), sowie für die Ideen von Alfred Graf Korzybski, die man heute vielleicht als Vorläufermodell des NLP's bezeichnen könnte. Ungeduldig, wie sie offenbar war, fing sie zunächst bei ihren Yoga-Freunden an, während der Yoga-Übungen ein bischen mit den Händen oder dem Ellenbogen nachzuhelfen und das Bindegewebe zu formen. Die erstaunlichen Veränderungen, von denen bald auch eine bekannte Klavierlehrerin und schließlich immer mehr Freunde und Bekannte zu berichten wussten, zogen bald größere Aufmerksamkeit auf sich. Schließlich wurde sie von Fritz Perls, dem Begründer der Gestalttherapie entdeckt und begann dann auf dem Boden des 'Human Potential Movement', welches Ende der 60er-Jahre ein farbenprächtiges Gemisch aus tiefenpsychologischen Erkenntnissen, fernöstlicher Spiritualität und den Selbstfindungsbedürfnissen der Nachkriegsgeneration bildete, ein System von zehn aufeinander aufbauenden Sitzungen zu unterrichten, das die Rolfing-Klienten ein kleines Stück auf ihrem eigenen Entwicklungsweg weiter geleiten sollte.

In diese Zeit fällt auch die inspirierende Begegnung mit Moshe Feldenkrais, mit dem sie trotz erbitterter Auseinandersetzungen auch viele Gemeinsamkeiten teilte. Sie bezeichnete ihre Arbeit als Strukturelle Integration. Aber der Name Rolfing schien unter ihren Schülern und Klienten weitaus beliebter zu sein und fand schließlich in vielen Kontinenten Verbreitung. So ungewöhnlich und so vielseitig, wie Ida Rolfs Leben und ihre Interessen anmuten, so ist auch die Methode, die sie entwickelt hat. So wenig wie man ihr als Mensch gerecht werden würde, wenn man sie als Biochemikerin oder Osteopathin bezeichnen würde, so wenig würde man dem Rolfing gerecht, wenn man es als Heilmethode bezeichnen würde. Ida Rolf wurde nicht müde, zu unterstreichen, dass ihre Arbeit in erster Linie pädagogischen Charakter hat. Evolution und Wachstum, Gravitation und spirituelle Reifung sind ganz wesentliche Elemente ihrer Philosophie, über die sie nicht müde wurde, mit ihren Schülern zu reden.

Sönke Preck

 

Certified Rolfer™ und Rolf Movement® Practitioner

Jahrgang 1967. Stammt ursprünglich aus Schleswig-Holstein. Nach verschiedenen Tätigkeiten vom Baumschulhelfer bis zum Müllverwerter, einer Ausbildung zum Kommunikationselektroniker, intensiven Lebenserfahrungen bei der Marine und einem Studium der Vergleichenden Religionswissenschaft und Psychologie fand er seinen Lebensinhalt in der körpertherapeutischen Arbeit. Ausbildung in Craniosacraler Integration bei Majida Claus Heitmann und Punito Michael Aisenpreis und anschließend Weiterbildung in Myfascial Release bei Robert Schleip.

 

Von 1996 bis 2000 hat Sönke Preck in Deutschland und Brasilien seine Ausbildung zum Certified Rolfer und zum Rolf Movement Practitioner im Intensiv-Format absolviert. Zu seinen Lehrern zählen dabei Robert Schleip, Peter Schwind, Harvey Burns, Jan Sultan und Tom Myers. Weitere Ausbildungsabschnitte bei Hubert Godard, Monika Caspari, Adjo Zorn, Jose Augusto Menegatti, sowie bei Didier Prat und Konrad Obermeier folgten darauf. Sönke Preck arbeitet in seinem Rolfing-Studio primär mit prozessorientiertem Rolfing. Ziel ist dabei die Unterstützung und Begleitung der Klienten bei tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Buchprojekte und Veröffentlichungen runden sein Tätigkeitsfeld ab.

 

Sönke Preck lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in Marburg und arbeitet hauptberuflich als Rolfer in eigener Praxis. Zen-Meditation, Gesang und Segeln bilden weitere Eckpfeiler in seinem Leben.

Kontakt

 

Parkmöglichkeiten gibt es auf der gegenüber liegenden Straßenseite.

Mit dem Bus fahrt man bis zur Haltestelle "Am Teich". Von dort sind es noch knapp 5 Minuten zu Fuß.

Sönke Preck
Stettiner Straße 7
35043 Marburg

Tel.: 06421-484591
Fax: 06421-484590

nichtbenutzen@rolfing-marburg.de


Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Sönke Preck
Stettiner Straße 7
35043 Marburg

Vertreten durch:
Sönke Preck

Kontakt:
Telefon: 06421-484591
Fax: 06421-484590
E-Mail: nichtbenutzen@rolfing-marburg.de

Qualifikation:
Certified Rolfer™
Rolf Movement™ Practitioner
Praktizierender der Craniosacral Integration

Offizielle Berufsbezeichnung: Heilpraktiker
Heilpraktikererlaubnis in Deutschland erteilt am 11.11.2003 durch das Gesundheitsamt des LKR Marburg-Biedenkopf
Zuständige Aufsichtsbehörde: Landkreis Marburg-Biedenkopf, Fachbereich Gesundheitsamt, Schwanallee 23, 35037 Marburg

Rechtsgrundlagen:
Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz, BGBl. III 2122-2)
Durchführungsverordnung zum Heilpraktikergesetz (BGBl. III 2122-2-1)
Code of Ethics
http://www.rolf.org/docs/code_ethics.pdf

Verbandszugehörigkeit:
European ROLFING® Association
Saarstraße 5 | 80797 Munich | Germany
info@rolfing.org | www.rolfing.org
Telefon: + 49 (0)89 - 54 37 09 40
Fax: + 49 (0)89 - 54 37 09 42

Mitgliedsnummer: 1397


Fotonachweis:

Hintergrund1: Rainer Sturm / pixelio.de
Hintergrund2: Michael Grab / gravityglue.com
bloecke.jpg: Sönke Preck
Hintergrund3: RainerSturm / pixelio.de
Hintergrund3: RainerSturm / pixelio.de
Hintergrund4: AVN Photo Lab  / Shutterstock.com
Sönke Preck: Günter Körtner

 

Markenschutz:

Rolfing®, Rolfer™, Rolf Movement™ und das Little Boy Logo sind eingetragene Marken des 'Rolf Institute of Structural Integration, 80306, Boulder, US'.

 

Haftungsausschluss:

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